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Der MORPHEUS Lichtstift im Vergleich zu Botox-Injektionen

Von Almut Green, Shanty Bay - Kanada

Ich besitze seit dem letzten Sommer einen MORPHEUS-Lichtstift. Zunächst erschien mir diese Anschaffung ziemlich riskant, da wir es uns wirklich nicht leisten können, Geld für unnötigen Schnick-schnack auszugeben, den wir vielleicht gar nicht nutzen werden. Ich hatte aber ein ziemlich gutes Gefühl bei der Sache, hauptsächlich deswegen, weil ich Stuart Wildes Arbeiten gut kenne und ihm vertraue.

Ich habe mir ein neurologisches Leiden namens "Dystonie" "zugezogen", das starke Ähnlichkeit mit Parkinson's hat mit dem Unterschied, dass es sich in der Regel nicht verschlimmert, dafür aber schmerzhafter ist, da es extreme Verspannungen verursacht. Ich leide seit 1981 darunter; damals war ich erst 24. In erster Linie ist mein Hals davon betroffen. Die Krankheit verursacht nicht nur chronische Schmerzen; auch äußerlich sah ich so seltsam aus (mein Kopf wurde wie von selbst zur Seite und nach hinten gezogen), dass schließlich alle sozialen Kontakte erlahmten. Es fühlte sich so an, als ob ich ständig kämpfen musste, nur um aufrecht zu stehen.

Irgendwann schloss ich, nach Jahren als medizinischem Versuchskaninchen, Frieden mit der Krankheit und beendete alle Behandlungen und alle Medikation, da es ohnehin keinen Erfolg, sondern nur Nebenwirkungen gab. Vor einem Jahr unternahm ich einen letzten Versuch. Dies geschah auf Drängen eines guten Freundes, der nicht mehr länger zusehen konnte, wie sich meine Symptome verschlimmerten.

Am 1. Dezember 2003 erhielt ich meine ersten Botox-Injektionen. Sie halfen, doch die Injektionen selbst (ich bekomme jeweils zwischen 25 und 35 auf ein Mal) sind alles andere als angenehm. Ich bekam sie alle drei Monate, da ihre Wirkung dann nachlässt. Ich genoss meine neue Freiheit ohne Schmerzen ganz außerordentlich, doch dann kam die Phase, in der die Wirkung nachließ und ich wurde daran erinnert, dass alles nur eine Frage der Zeit war. In der Woche vor den Injektionen war ich ziemlich nervös. Meine letzte Injektion hatte ich eine Woche vor dem Erhalt des Lichtstifts bekommen.

Ich sollte noch erklären, dass das Botox in die betroffenen Muskeln injiziert wird. Die Substanz bindet sich an die Nervenenden in diesem Bereich. Die Fehlfunktion der Neurotransmitter bleibt also bestehen, doch die Nerven können diese falschen Informationen nicht mehr empfangen. Der Körper, in all seiner Weisheit, erkennt das Botox als Fremdsubstanz und versucht sofort, diesen Eindringling zu entfernen. Dieser Vorgang dauert in der Regel drei Monate (je nach Stärke des Immunsystems). Daher muss die Behandlung alle drei Monate wiederholt werden.

Ich begann sofort, mit dem Lichtstift zu "spielen" und nach einer Woche fühlte ich zu meinem Entsetzen, wie die Wirkung des Botox nachließ. Es ist ein markantes Gefühl und natürlich kehrten meine Symptome in ihrer ganzen Pracht zurück. Ich war natürlich überhaupt nicht glücklich! Ich hatte gerade mehr als 1500,00 $ für diese Injektionen ausgegeben, plus 600,00 € für den Lichtstift, und zu allem Überfluss ging es mir wieder schlecht. Ein kürzerer Abstand als drei Monate für die Injektionen war nicht möglich, da der Körper ansonsten beginnt Antikörper zu produzieren.

Mein Mann und ich wendeten den Lichtstift häufig an, und wir machten eine Reihe interessanter Erfahrungen. Mein Mann ist Musiker und stellte rasch fest, dass sich sein Hörvermögen änderte. Dies verhalf seiner Musik zu einer enormen Weiterentwicklung und er erreichte Erfolge, von denen er früher nicht einmal zu träumen gewagt hatte. Ich hörte, wie auch sein Gesang immer besser wurde (er singt seit über 20 Jahren). Meine Sehstärke wurde so gut, dass ich sogar ohne Brille lesen konnte (ich hatte mein Leben lang nur eine 20%-ige Sehkraft, aber jetzt...) Ganz plötzlich sah alles rosiger aus. Ungefähr einen Monat später bemerkten wir, dass wir kein Verlangen mehr nach Alkohol hatten, nicht einmal ein Glas Wein reizte uns. Wir hatten zwar nie viel getrunken, aber doch gerne bei einer Feier und ähnlichen Anlässen dem Alkohol zugesprochen. Wir haben seit damals keinen Tropfen angerührt...und können uns nicht einmal mehr vorstellen, was uns überhaupt daran gereizt hat.

Mein Hals wurde allerdings nicht besser und ich konnte es kaum erwarten, bis die drei Monaten um waren und ich meine Spritzen bekam. Im Herbst erwarteten mich eine Reihe von Verpflichtungen; so sollte ich drei Tage als Aussteller bei einer Messe arbeiten und das bei einer 32-stündigen Fahrt nach Florida; ich konnte einfach nicht darauf vertrauen, dass der Lichtstift vielleicht doch helfen würde.

Ich bekam meine Spritzen, es ging mir wieder gut, doch nun traute ich mich nicht mehr in die Nähe des Lichstiftes, bis die drei Monate um waren. Das war vor einem Monat und ich bin 3000 km von meinem Neurologen entfernt. Meine Symptome kehrten pünktlich zurück und dieses Mal beschloss ich, nicht nach Hause zu fliegen für weitere Spritzen, sondern es ernsthaft mit dem Stift zu versuchen.

Mein Mann beleuchtete die betroffenen Bereiche aus kurzer Entfernung jede Nacht 15 bis 20 Minuten mit dem Stift . Nach ungefähr einer Woche bemerkte ich einen deutlichen Unterschied. Das Gefühl lässt sich nur schwer beschreiben, aber die Wirkung ist so, dass ich nun, knapp einen Monat später, fast symptomfrei bin. Aber nur fast, denn vor einer Woche ging die Birne des Stifts kaputt und die Symptome verschlimmerten sich auf der Stelle. Es wurde nicht ganz so schlimm wie sonst, aber doch ein wenig. Jetzt warte ich auf Post mit der Birne für den Lichtstift und ich fühle tief in mir, dass mein so genanntes "unheilbares" Leiden, mit dem es sich schwer leben lässt, dann ein Ende haben wird. Und noch immer bin ich schmerzfrei!

Ich kann gar nicht ausdrücken, wie dankbar ich bin, dass ich endlich so meditieren kann, wie ich es mir immer gewünscht habe. Ich genieße mein Leben wie noch nie zuvor.

Übrigens hat Stuart Recht, dass der Lichtstift auch bei Zahnfleischproblemen hilft. Auch ich wurde mein Leben lang davon geplagt, und wurde es in nur kurzer Zeit los. Der Stift funktioniert auch bei kleineren Verbrennungen und Schnittwunden.

Ich wollte erst absolut sicher sein, bevor ich diesen "Zeugenbericht" schrieb, und jetzt bin ich es. Johanns prompter Service und die freundliche Kommunikation waren hervorragend. Wir können es kaum erwarten, bis wir den INFINITY-Lichtstift in Händen halten!

 

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